Wer hätte das zum Beginn der Saison erwartet? Zunächst ging es darum, die Bayernliga zu halten und an den nachfolgenden Jahrgang zu übergeben. Zwischenzeitlich ist das Team um Erfolgscoach Robbe Vangroenendael zur absoluten Topmannschaft in der Bayernliga-Nord gereift und somit eine der erfolgreichsten Mannschaften des FC Coburg im aktuellen Spielbetrieb.
Am vorletzten Spieltag konnten die jungen Vestekicker bereits in Bamberg die Eintracht souverän mit 0:4 bezwingen, bevor es zum letzten Spiel in der Hinrunde nach Schweinfurt ging. Auf dem eher ackerähnlichen Geläuf der Freien Turner wollte zunächst keine rechte Freude bei den technisch versierten Spieler des FC Coburg aufkommen. Doch letztendlich war es erneut Benny Fischer der erkannte, dass der Schweinfurter Keeper zu weit vor seinem Tor stand und das Leder aus gut 30 Metern präzise über den Keeper hinweg ins Gehäuse zirkelte (15.). Doch Schweinfurt gefiel durch gelgegentliche Tempoläufe. Aus einem solchem resultierte dann auch ein Eckball in der 21. Minute, welcher von dem sträflich am zweiten Pfosten alleingelassenen Robin Bay zum Ausgleich per Kopfball genutzt wurde. Nur drei Minuten später spielte Coburg einen Konter sauber aus, den Roman Kel mit einem Torschuss aus gut 16 Metern abschloss, der im rechten Toreck zur Führung einschlug.
Kurz nach dem Wechsel bediente Kel den zentral im Sechzehner wartenden Pavlos Kotsonis, der sich die Chance nicht nehmen ließ und den Ball durch die Beine des Keepers zum beruhigenden 3:1 einschob. Coburg hatte mittlerweile das Spiel völlig im Griff, betrieb jedoch Chancenwucher und hätte noch mindestens 3 Tore höher führen müssen. Letztendlich stellte Matthieu Teissier in der 66. Spielminute das Endresultat mit einem wunderschönen Schlenzer ins rechte Toreck her und bereitete dadurch seiner Mama "Bille" noch ein zusätzliches Geburtstagsgeschenk, die an diesem Tag ihren Jubeltag feiern durfte.
Wie der Tabelle zu entnehmen ist, wird Coburg egal wie die noch ausstehenden Nachholspiele enden unter den ersten vier Top-Mannschaften der Bayernliga bleiben. Ein Resultat, auf dass man sehr stolz sein darf und das Lust auf die Rückrunde macht.
