Der FC Coburg wurzelt im Zweitagesrhythmus weiter in der Halle auf: Nach dem fünften Triumph beim Großen Rennsteigpokal in Folge am vergangenen Freitag haben die Vestekicker am Sonntag souverän ihre Zwischenrundengruppe der Hallenkreismeisterschaft gewonnen und am heutigen Dienstag noch einen drauf gesetzt: Die von Calle und Christian Schiebel gecoachten FCCler setzten sich auch beim Finori-Cup in Ebersdorf durch und verteidigten damit den Titel aus dem Vorjahr.
Zwischenrunde Hallenkreismeisterschaft:
Die Zwischenrunde in der Neustadter Frankenhalle stellte die Vestekicker vor keine allzu großen Herausforderungen. Mit einer Mischung aus Spielern der in der Bayernliga spielenden Ersten und der in der Landesliga antretenden U19 ließ Coburg nichts anbrennen. Einem locker herausgespielten 2:0 gegen den Kronacher Kreisklassisten SV Neuses ließ der FCC ebenso ungefährdete Erfolge gegen die der Kreisliga Kronach angehörende SG Wolfersgrün/Neuengrün (3:0) und den Coburger Kreisklassisten SG Michelau/Schwürbitz (4:1) folgen. Etwas umkämpfter ging es dann allein in dem über den Gruppensieg entscheidenden Match gegen den starken Bezirksligisten TV Ebern zu. Doch Cankut Civelek und Fabian Carl sorgten mit ihren Treffern für einen letztlich absolut verdienten 2:0-Sieg. Insgesamt ein sehr abgeklärter und seriöser Auftritt, mit dem sich die Vestekicker das Ticket für die Kreismeisterschaft am kommenden Sonntag – wieder in Neustadt/Coburg – gesichert haben.
Finori-Cup:
Nicht Futsal-, sondern klassische Hallenregeln galten dann bei dem am Dreikönigstag in der Ebersdorfer Frankenlandhalle ausgespielten Finori-Cup.
Vorrunde: Titelverteidiger FC Coburg kam etwas schleppend in das Turnier. Nach einem unspektakulären 4:0-Sieg gegen Kreisklassist Coburg Locals mussten die Schiebel-Mannen eine etwas überraschende 0:1-Niederlage gegen Kreisliga-Tabellenführer TSV Meeder hinnehmen. Im Anschluss daran ballerten sich Civelek & Co. ihren Frust mit einem 9:0 über den FC Kronach 2 von der Seele und tüteten damit bereits das Viertelfinale ein. Das abschließende 2:2 gegen Gastgeber SC Sylvia Ebersdorf hatte insoweit nur noch statistischen Wert.
Viertelfinale: FCC – TV Ebern 6:4 n.N. (3:3)
Eine hoch spannenden Angelegenheit war das Viertelfinale gegen den Zweiten der anderen Vorrundengruppe, den TV Ebern. Coburg führte nach Treffern von Cancut Civelek (2) und Roman Guhling bereits 2:0 und 3:1, ließ den Gegner durch Unaufmerksamkeiten aber noch zum 3:3 ausgleichen. Im Neunmeterschießen waren die Vestekicker dann abgezockter und siegten durch Treffer von Aykut Civelek, Cancut Civelek und Rene Knie sowie einen von Luis Krempel gehaltenen Neunmeter.
Halbfinale: FCC – SC Sylvia Ebersdorf 7:6 n.N. (1:1)
Nochmal eine Schippe in Sachen Dramatik oben drauf gab es im Halbfinale. Der FCC verpasste es in der regulären Spielzeit, mehr als nur den zum 1:1 führenden Treffer von Aykut Civelek zu erzielen. Erneut kam es zum Shoot-Out, in dem Coburgs Krake Luis Krempel zum Matchwinner avancierte. Er hielt die Neunmeter von Anton Schmidt, Sertan Sener und Luca Bernhard bravourös und „schaute“ den von Paul Klose drüber. Da Cancut Civelek, Fabian Carl, Moritz Ötter und – mit dem umjubelten Schlusspunkt – Roman Guhling trafen, hieß es für die Vestekicker erneut: Finale!
Finale: FCC – SG Oberhaid/Dörfleins 2:1
Dort wartete Bezirksligist SG Oberhaid/Dörfleins, der im Halbfinale Landesligist TSV Mönchröden ausgeschaltet hatte. Der FCC geriet zwar schon nach wenigen Sekunden in Rückstand. Knapp fünf Minuten vor Schluss konnte Cancut Civelek jedoch ausgleichen. Und als die SG weniger als zwei Minuten vor der Schlusssirene wegen Foulspiels eine Zeitstrafe kassierte, spielten die Vestekicker die Überzahl clever und gekonnt aus und erzielten durch Rene Knie den gefeierten Siegtreffer zum 2:1.
