Jedenfalls ergebnistechnisch noch mit Licht und Schatten hat sich die Erste des FC Coburg präsentiert. Bei den ersten Freundschaftsspielen im Rahmen der Wintervorbereitung holten sich die Schützlinge von Coach Carl-Philipp Schiebel auf dem endlich wieder schneefreien Coburger Kunstrasenplatz neben wichtigen Erkenntnissen einen Sieg und eine Niederlage. Dabei stand für das FCC-Trainerteam vor allem der Testspielcharakter der Begegnungen im Vordergrund. Dementsprechend trat Coburg jeweils mit sehr gemischten Teams – mit einer Reihe von A-Junioren – an und wechselte in der Halbzeit beide Male komplett durch. „Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Wir BNlikönnen vom Kader her aus dem Vollen schöpfen. Natürlich müssen wir noch mehr Konsequenz nach vorne reinbringen, aber das sollte bis zum ersten Punktspiel in zwei Wochen klappen“, zeigte sich Schiebel optimistisch.
FC Coburg – Rot-Weiß Erfurt U19 6:2 (3:2)
Am Freitagabend trafen die Vestekicker auf die in der U19-Nachwuchsliga spielenden A-Junioren von Rot-Weiß Erfurt. Gegen die körperlich bereits sehr robusten Erfurter Talente erwischte der FCC mit dem Blitz-1:0 von Aykut Civelek einen Traumstart, zeigte im Anschluss aber auch defensive Schwächen. So kam Erfurt zum Ausgleich und konnte auch das 2:1 von Kimi Straub egalisieren. Aykut Civelek brachte seine Elf noch vor der Halbzeit aus 20 Metern erneut in Führung, ließ aber auch die Chance zum 4:2 liegen. Dafür sorgte dann nach dem Wechsel dann Jonas Kirchner im Anschluss an eine Ecke. Coburg ließ hinten nun kaum noch etwas zu und schraubte durch den nach langer Verletzungspause wieder sehr starken Norik Höhn das Ergebnis auf 6:2. Sven Wieczorek und Camillo Fischer scheiterten zudem am Aluminium.
FC Coburg – SV Buckenhofen 0:1 (0:0)
Weniger Spektakel dann am Sonntag gegen den vom ehemaligen FCC-Funktionär und -Coach Markus „Mafi“ Fischer trainierten Nordost-Landesligisten SV Buckenhofen. Es entwickelte sich eine körperbetonte, relativ ausgeglichene Partie, in der sich die Vestekicker immer wieder gefällig nach vorne kombinierten, aber den letzten Zug zum Tor vermissen ließen. Die besten Chancen vergaben für den FCC vor dem Seitenwechsel Aykut Civelek und in Durchgang zwei Lucas Jacob mit einem Lattentreffer sowie Kimi Straub. Buckenhofen setzte auf kontrollierte Nadelstriche, tauchte in der ersten Halbzeit einmal frei vor dem glänzend parierenden Moritz Heland auf und entschied das Spiel in Minute 74 durch einen von Tobias Freimuth sehr schön verwandelten direkten Freistoß aus 20 Metern.
