Bayernliga Nord: ATSV Erlangen - FCC 0:2 (0:1)

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FCC erkämpft nächsten Dreier

Die Vestekicker sind on fire: Nach dem 4:0-Brustlöser-Sieg gegen Bayern Hof vom letzten Samstag hat der FC Coburg nachgelegt und sich mit dem 2:0-Auswärtserfolg beim ATSV Erlangen den nächsten Dreier gesichert. In einem echten Kampfspiel glänzte der FCC diesmal nicht spielerisch, rackerte und fightete aber über die gesamte Spieldistanz und verdiente sich den Sieg redlich. Damit hat Coburg erstmals in dieser Saison zwei Spiele in Folge gewonnen, sich weiter von den direkten Abstiegsrängen abgesetzt und wieder Kontakt zum hinteren Mittelfeld aufgenommen.

Nachdem die Vestekicker die Anfangsdrangphase der Gastgeber unbeschadet überstanden hatten, übernahmen sie selbst das Kommando und erarbeiteten sich die Führung: Nach einem Freistoß legte Jonas Kirchner per Kopf ab und der nach längerer Verletzungspause wieder fitte Jason Geißendörfer schoss (abgefälscht) aus rund 16 Metern zum 1:0 ein. Der FCC ließ sich nun etwas zurückfallen und unterband so die Angriffsbemühungen des ATSV erfolgreich. Kurz vor der Halbzeitpause schlug das Pendel weiter zugunsten Coburgs aus, denn Erlangens Aristotelis Dimitriadis kassierte nach rüdem Einsteigen gegen Leonard Späth die rote Karte. 

Doch auch in Unterzahl blieb Erlangen spielstark und verlangte den Vestekickern, die ihren Vorsprung zäh verteidigten, alles ab. Mitte der zweiten Halbzeit kippte das Match dann endgültig zugunsten der Gäste. Erst sah Heimakteur Nico Ott Gelbrot, wenige Minuten später spielten Camillo Fischer und Aykut Civelek einen Konter über links perfekt aus und Aykut Civelek schoss wuchtig zum 2:0-Endstand ein. Denn der FCC ließ nichts mehr anbrennen und punktete nach zuletzt fünf Auswärtsniederlagen endlich wieder in der Fremde. Am nächsten Samstag geht es um 14.00 Uhr daheim gegen den Tabellenvorletzten Würzburger FV um die nächsten eminent wichtigen Punkte im Abstiegskampf, und die Vestekicker wollen die beiden Dreier zu einer echten Siegesserie ausbauen.

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